WIR ZIEHEN UM

NEUE ANSCHRIFT AB 01.11.2018
 
Unsere neue Anschrift lautet:
 
Förster & Krause GmbH
Clarenbachstraße 2c
42499 Hückeswagen
Tel.: 02192-93 730-0
Fax: 02192-93 730-66
 
Die Anfahrtsbeschreibung finden Sie [hier].
 
Per E-Mail sind wir weiterhin unter den
bestehenden Adressen für Sie erreichbar.

LOG - unser Kundenmagazin

FK-log-news-bestcasestudies-2019F&K LOG
Best cases studies

 

 

 

 

 

F&K LOG 2019
Aktuelle Materialfluss-Lösungen


Im „Medical Innovation Center" der Paul Hartmann AG kommissionieren Mitarbeiter unter Reinraum-Bedingungen kundenspezifische OP-Sets. Die Förder- und Kommissioniertechnik wurde von Förster & Krause projektiert und installiert.

IM INTERVIEW


Dr. Rüdiger Kliewer
Paul Hartmann AG

Dr. Rüdiger Kliewer, bei Hartmann zuständig für die Planung von Intralogistiksystemen, erläutert im Interview die Vorteile, die das Medical Innovation Center aus Sicht der Logistik bietet. Weiterlesen

Wer in einem Krankenhaus operiert wird, kommt mit großer Wahrscheinlichkeit mit Produkten der Paul Hartmann AG in Berührung, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn das international tätige Unternehmen mit Konzernzentrale in Heidenheim an der Brenz hat sich auf Medizin- und Hygieneprodukte spezialisiert – mit einem Schwerpunkt auf der Wundbehandlung im OP und in der stationären Patientenpflege.

Krankenhäuser ordern individuelle OP-Sets

Der hohe Rationalisierungsdruck im Gesundheitswesen sowie steigende Anforderungen an die Hygiene führen dazu, dass sich in diesem sensiblen Markt neue Geschäftsmodelle etablieren. Hartmann treibt diese Entwicklung voran und bietet den Krankenhäusern individuell zusammengestellte OP-Sets an. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen – so gut, dass Hartmann allein in Deutschland schon fast 500 Kliniken dafür gewonnen hat.

In den OP-Sets werden – um nur ein Beispiel zu nennen – Abdeckmaterialien, Schutzbekleidung, Sauger, Kanülen und Skalpelle exakt so zusammengestellt, wie das Krankenhaus es z.B. für eine Knie- oder Hüft-OP wünscht.

Das „Medical Innovation Center"

Dem wachsenden Bedarf an diesen Sets trägt Hartmann mit einem neuen Ferti-
gungsbereich Rechnung: Im Sommer 2014 nahm in Heidenheim das „Medical Innovation Center" (MIC) seinen Betrieb auf. In einem vollständig entkernten Produktionsbereich, der nach dem Grundprinzip „Lean – Clean – Green" gestaltet ist, wurde eine Reinraum-Fertigung mit angegliederter Kommissionierung (ebenfalls im Reinraum) installiert. Zwei unterschiedliche Fertigungsprinzipien – „Make-to stock" und „Make-to-demand" – werden hier in einem gemeinsamen Logistikprozess integriert.

Ergonomisches und effizientes Kommissionieren unter Reinraum-Bedingungen

Förster & Krause hatte im vergangenen Jahr bereits die Kommissionierzone im Standort Brück der Paul Hartmann AG errichtet und wurde nun in die Planung des MIC einbezogen. Aufgabe der Logistik-Experten war es, die Kommissionierung der kundenspezifischen OP-Sets so effizient, ergonomisch und fehlersicher wie möglich zu gestalten.

Der Materialfluss im „Make-to-demand"-Bereich ist so aufgebaut, dass ein Kommissionierbehälter auf einer Förderstrecke taktweise durch verschiedene Lagerzonen geführt wird. Die Mitarbeiter nehmen die benötigten Produkte aus Durchlauf-Packregalen und legen sie im Behälter ab.

Auf diese Packlinie folgt die Einschlaglinie. Hier werden die kommissionierten OP-Sets erst eingeschlagen, dann eingeschweißt und endverpackt. Diese Arbeit wird dadurch erleichtert, dass ein speziell entwickelter Behälter eingesetzt wird. So konnte eine Optimierung der Arbeitsprozesse in der Kommissionierung und Verpackung erreicht werden. Die Leerbehälter gelangen über eine Förderstrecke zurück zum Startpunkt der Kommissionierung. Die Endverpackungen werden zunächst sterilisiert und erst dann an das jeweilige Krankenhaus versandt.

Die gesamte Fördertechnik ist in energiesparender und geräuscharmer 24 Volt-Technik ausgeführt. Die Förderrollen sind aus Edelstahl gefertigt, und die verwendeten Profile sind alle geschlossen. Solche Detaillösungen sind notwendig, wenn im Reinraum produziert und kommissioniert wird. Mit diesen Anforderungen hat Förster & Krause bereits Erfahrungen gesammelt – in der Pharmaindustrie und anderen Bereichen, in denen Sauberkeit eine zentrale Rolle spielt.

Auszeichnung für ein zukunftsweisendes Konzept

Die Produktion und Kommissionierung ist – Stichwort Reinraum – natürlich hermetisch von der Außenwelt abgeschlossen. Dennoch wurde sie als „Gläserne Fertigung" konzipiert, die von außen eingesehen werden kann. Zuschauer gibt es genug: Hartmann nutzt das Medical Innovation Center als „Showroom" zur Präsentation der Systemdienstleistungen. In einem angrenzenden OP können interessierte Ärzte direkt die Arbeitsabläufe mit den kundenspezifischen OP-Sets simulieren.

Das Medical Innovation Center wurde im Juli 2014 im Beisein von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eingeweiht. Wenig später wurde es mit der
Querdenker-Award in der Kategorie „Excellence" ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: „Mit einem ganzheitlichen Planungsansatz und der konsequenten Umsetzung von ´Lean – Clean – Green´ kombiniert die Paul Hartmann AG schlanke Produktion, Innovation und den Dialog mit ihren Kunden direkt in der Fertigung. Sie holt den OP-Saal in die Produktion und zeigt damit, wie ‚Made in Germany' auch für Massenprodukte im kostengetriebenen Gesundheitsmarkt nachhaltig neu erfunden werden kann."

 

NEUSTES VIDEO

film-hella

Automatisches Kleinteilelager (AKL) bei Hella

Go to top
Um unsere Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung Verstanden