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Die Paul Hartmann AG hat in ihrem Logistikzentrum Nordost in Brück/ Brandenburg eine neue Kommissionierzone installiert. Die von Förster & Krause projektierten und gebauten Arbeitsplätze lassen sich optimal an den Bediener anpassen.

Ein gutes Beispiel für die sorgfältige Gestaltung von Kommissionierplätzen nach dem Motto „Der Mensch als Maß der Dinge“ bietet das Logistikzentrum Nordost der Hartmann-Gruppe in Brück bei Potsdam.

Komissionieren bei unterschiedlichen Packungsgrößen

Da sowohl die Produkte als auch die Bestellmengen sehr unterschiedlich sind, versendet das Unternehmen die Waren in Kartons von sehr unterschiedlicher Größe. Für die Kommissionier-Arbeitsplätze im Kleinmengenbereich, die über eine automatisierte Behalterfördertechnik versorgt werden, hieße das normalerweise: Der Bediener muss sich entweder mit der Ware tief bücken, um in einen kleinen Karton hineinzukommissionieren. Oder er muss bei Kommissioniergut, das in großen Kartons versendet wird, eine ausladende und belastende Hebebewegung über den Kartonrand ausführen.

Forschungsunternehmen als Berater für Ergonomie

Als sich abzeichnete, dass die Kommissionierung im Kleinmengenbereich aufgrund größerer Versandmengen erweitert und modernisiert werden sollte, haben sich die Verantwortlichen von Hartmann intensiv damit beschäftigt, wie diese Aufgabe möglichst ergonomisch zu lösen ist – und sie haben dabei externe Spezialisten eingebunden. Hannah Treiber, Specialist Packaging/Material Handling bei der Paul Hartmann AG: „Gemeinsam mit dem niederländischen Forschungsunternehmen TNO haben wir die Anforderungen an die Anordnung und Ausführung der Kommissionier-Arbeitsplatzes definiert.“

Automatische Anpassung der Tischhöhe

Auf der Basis dieser Anforderungen entwickelte Förster & Krause einen Kommissionierbereich mit Arbeitsplätzen, die sich bei jedem einzelnen Auftrag individuell und automatisch an die Kartongröße und Körpermaße des Bedieners anpassen.

Die AKL-Behälter mit den Kartons, aus denen kommissioniert wird, werden am Arbeitsplatz von der automatisierten Förderstrecke auf eine Hubstation gefördert. Deren Höhe wird jeweils selbsttätig so verstellt, dass sich die Oberkante des Kartons immer auf gleicher Höhe zum Bediener befindet. Die vorbereiteten Leerkartons werden auf eine kippbare Station gefördert, der Karton neigt sich also automatisch zum Bediener hin.

Hohe Pick-Leistung bei geringer körperlicher Belastung

Im Anschluss an die Inbetriebnahme hat Hartmann die Bewegungsabläufe der Bediener im Hinblick auf die Ergonomie von TNO-Institut überprüfen lassen. Hannah Treiber: „Die Tests von TNO haben gezeigt, dass besonders die Höhenanpassung der Kommissionierquelle auf eine einheitliche Oberkante die Ergonomie des Arbeitsplatzes deutlich verbessert. Das Personal erzielt nachweislich eine hohe Pick-Leistung, ohne Skelett und Muskulatur über Gebühr zu strapazieren. Sowohl die zu kommissionierende Ware als auch die Ablagefläche im Karton befinden sich immer in ergonomischer, für den Bediener gut zu erreichender Position.“

Die Mitarbeiter im Hartmann-Logistikzentrum profitieren von der ergonomiegerechten Gestaltung der Kommissionier-Arbeitsplätze, denn sie bleiben gesünder. Aber auch der Arbeitgeber hat einen Nutzen von der verbesserten Ergonomie, denn die Pick-Leistungen sind kontinuierlich hoch und die Fehlzeiten reduzieren sich. Last but not least ergibt sich ein Vorteil für die Kunden, denn wer an einem „maßgeschneiderten“ und durchdachten Arbeitsplatz kommissioniert, macht auch weniger Fehler.

 

 

 

 

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