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Im Interview: Dr. Rüdiger Kliewer, Paul Hartmann AG

Ein völlig neues Konzept für Produktion und Kommissionierung

fk kliewerDr. Rüdiger Kliewer, bei der Paul Hartmann AG zuständig für die Planung von Intralogistiksystemen, erläutert im Interview die Vorteile, die das Medical Innovation Center aus Sicht der Logistik bietet.

 

Herr Dr. Kliewer, als Laie meint man, bei OP-Verbrauchsmaterialien handle es sich um Standardprodukte mit überschaubarer Variantenanzahl. Warum ist das Angebot so vielfältig, dass Sie jetzt nach dem Prinzip „Make to demand" produzieren?

Je nach Operation und OP-Technik benötigt das Personal eine andere Ausstattung an sterilen Verbrauchsgegenständen wie Schutzbekleidung, Kanülen, Skalpellen und Abdeckmaterialien. Diese Ausstattung stellen wir als komplettes Set bereit.

Wie hat man sich das vorzustellen: Wer definiert die Zusammensetzung der Sets?

Das erledigen unsere Fachberater in Zusammenarbeit mit den Ärzten. In der Praxis werden dann z.B. aus rund 3.500 möglichen Komponenten ein „Knie-OP links"- und ein „Knie-OP rechts"-Set festgelegt – einschließlich der gewünschten Packreihenfolge.

Welche Vorteile bietet das den Krankenhäusern?

Für sie vereinfacht sich die OP-Vorbereitung, und es werden sehr hohe Hygiene-Standards erreicht, weil das gesamte Set steril verpackt ist und erst im OP geöffnet wird.

Mit welchen Lieferzeiten müssen die Krankenhäuser rechnen?

Wenn die individuellen Sets definiert sind, liefern wir innerhalb von 24 Stunden.

Sehen Sie einen Trend zum „Make to demand", d.h. zu kundenindividuellen OP-Sets?

Ganz klar. In Deutschland beziehen schon rund 500 Krankenhäuser diese Sets. Wir bauen diese Systemdienstleistungen auch weiter aus, indem wir z.B. auch die Bestückung der OPs mit den Sets übernehmen.

Mit dem Medical Innovation Center beschreiten Sie neue Wege in der Logistik. Sie waren maßgeblich an der Planung beteiligt. Was ist das wirklich Neue an dem Konzept?

Wir verbinden zwei völlig unterschiedliche Fertigungsbereiche in einem gemeinsamen Logistikprozess mit Hilfe von Routenzügen und haben sämtliche Prozesse nach dem Leitgedanken „Lean – Clean – Green" optimiert. Außerdem beziehen wir unsere Kunden in den Prozess ein, indem sie die Nutzung der Sets direkt vor Ort erproben können.

Kann man den Nutzen der optimierten Produktions- und Kommissionierprozesse in Zahlen ausdrücken?

Bei den OP-Sets konnten wir eine Produktivitätssteigerung von 70% erreichen sowie eine 35%ige Produktivitätssteigerung im Geschäftsfeld der modernen Wundbehandlung. Aufgrund der effizienten und transparenten Arbeitsabläufe haben wir die Durchlaufzeit um 25% und den Verbrauch an Ersatzteilen sogar um 50% gesenkt.

 

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