März 2013

Drei Projekte für Dietrich Innotec

Klug getaktet: Automatischer Behältertransport von Halle zu Halle

Für die Dietrich Innotec GmbH projektierte Förster & Krause gleich drei Fördefördertechnische Anlagen. Die markanteste überspannt die freie Fläche zwischen zwei Hallen und erlaubt den taktweisen Transport von KLT-Behältern in beide Richtungen.

Kleine Teile, sehr große Serien, höchste Anforderungen an Präzision und Qualität: So könnte man ganz kurz das Produktionsspektrum der Dietrich Innotec GmbH in Bretten beschreiben. Das Unternehmen hat sich auf Fein-Drehteile spezialisiert und produziert u.a. Dosierventile sowie Komponenten und komplette Baueinheiten für Diesel-Einspritzsysteme. Dabei werden auch die im eigenen Haus gefertigten Präzisions-Drehteile mit Kunststoffteilen zu fertig montierten Baugruppen montiert.

Konzentration auf Präzision und Qualität

Ein einzelnes Produkt kann bei Dietrich durchaus in siebenstelliger Stückzahl pro Jahr gefertigt werden. Es gibt viele unterschiedliche Produkte, die meisten für die Automobilindustrie, so dass die Gesamtstückzahl folglich sehr hoch ist. Und jedes einzelne Drehteil sowie jede Baugruppe müssen nach der Fertigung noch verschiedene Stationen der Qualitätssicherung durchlaufen. Denn nur zu 100% geprüfte Bauteile und Komponenten verlassen das Werk.

Mit der Konzentration auf Präzision und Qualität ist Dietrich Innotec sehr erfolgreich – so erfolgreich, dass kürzlich eine neue, nicht mit den bestehenden Gebäuden verbundene Produktionshalle errichtet wurde. Damit entstanden auch neue Wege zwischen Produktion, Qualitätssicherung und Versand.

Neue Wege in der dritten Dimension

Die Aufgabenstellung für Förster & Krause lautete hier, eine Verbindung zu schaffen, die einen Transport der standardmäßig verwendeten KLT-Behälter von der neuen Halle in den alten Gebäudetrakt ermöglicht. Dabei war relativ schnell klar, dass der Transport in der dritten Dimension stattfinden soll, um den Lkw-Verkehr auf dem Gelände nicht zu behindern.

Förster & Krause löste die Aufgabe mit einer Förderstecke, die in einer Höhe von .. Metern (?) die Durchfahrt zwischen den Hallen überbrückt und in beiden Hallen durch einen Senkrechtförderer in den flurgebundenen Materialfluss integriert ist. Dabei wurden jeweils eine Aufgabe- und eine Abnahmestrecke für volle Behälter und für Leergut vorgesehen. Diese beiden Förderbahnen sind übereinander angeordnet.

Blockweiser Transport in beide Richtungen

Die Förderstrecke selbst, die die beiden Hallen verbindet, ist reversibel, ebenso die Fördertechnik an den Aufgabeplätzen. Das heißt: Die KLTs können voll oder leer in beide Richtungen gefördert werden. Dabei kommt moderne Antriebstechnik zum Einsatz: Die Rollenfördersysteme arbeiten staudrucklos. Sie bestehen aus einzeln angetriebenen Segmenten, die sicherstellen, dass sich die KLTs nicht berühren, sondern Abstand zueinander halten.

Der Transport erfolgt – auch aus Gründen der Energieeinsparung – blockweise. Da sich die Förderbrücke im Freien befindet, hat Förster & Krause das komplette System eingehaust.

 

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