Dezember 2014

Transportstrecke wird effizient überbrückt

Das tschechische Jokey-Werk hat ein neues Lagergebäude in Betrieb genommen. Förster & Krause hat die rund 100 Meter lange Förderstrecke zwischen Produktion und Lager geplant und errichtet.

 Eimer, Dosen, Boxen und Schalen aus Kunststoff in allen gewünschten Farben, Größen und Dekors: Das ist, auf einen ganz kurzen Nenner gebracht, das Produktspektrum der Jokey Plastik-Gruppe mit Hauptsitz in Wipperfürth. Das 1968 gegründete Unternehmen erwirtschaftet mit rund 1600 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 400 Mio. € und produziert an dreizehn Standorten in zehn Nationen. Rund 6.000 Kunden setzen Verpackungslösungen von Jokey Plastik als Aufbewahrungs- und Transportmittel ein.

Für das Stammwerk in Wipperfürth hatte Förster & Krause im Jahr 2010 eine innovative Paletten-Pufferstrecke realisiert: Ein Transferwagen mit berührungsloser Stromversorgung überbrückt die freie Strecke zwischen zwei Förderanlagen und lässt somit eine Durchfahrmöglichkeit für Flurförderzeuge.

Als Jokey Plastik am stark wachsenden Produktionsstandort Prag/ Tschechien ein neues Lagergebäude für Fertigwaren errichtete, wurde Förster & Krause mit der Planung und dem Bau der Anbindung an die Produktion beauftragt. Da das Lager aus Platzgründen in 120 Meter Entfernung von der Produktion gebaut wurde, musste diese Strecke im wahrsten Sinne des Wortes „überbrückt", nämlich mit einer Transportbrücke überwunden werden.

In dieser Brücke wurde eine mehr als 100 Meter lange Förderstrecke mit zwei Drehtischen installiert, die 60 Paletten pro Stunde befördert und per Senkrechtförderer in den flurgebundenen Materialfluss integriert ist. Sie wird so gesteuert, dass die Paletten jeweils batchweise die Brücke passieren, wobei sich bis zu 100 Paletten auf der Strecke aufstauen können. So wird die Förderstrecke als Pufferstrecke genutzt, denn die Produktion arbeitet im 3-Schichtbetrieb wohingegen im Lager nur in einer Schicht gearbeitet wird.

Die Verantwortlichen von Jokey sind mit diesem System sehr zufrieden, da man mit der Fördertechnik eine Entkoppelung der Produktion vom Lager erreicht. Gerd Herold, Geschäftsführer bei Jokey Plastik: „Weil wir die Paletten sammeln und batchweise transportieren, kommt die Anlage nur auf geringe Einschaltzeiten. Das minimiert den Verschleiß und spart Energie."

 

 

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