März 2016

„Reverse Logistics“ beim Logistik-Dienstleister van Eupen

Die Retourenlogistik ist ein anspruchsvolles Aufgabenfeld, weil der Anteil an manueller Arbeit sehr hoch und die Möglichkeiten der Automatisierung eingeschränkt sind. Umso wichtiger ist ein optimaler Workflow. Im Auftrag des Logistik-Dienstleisters van Eupen hat Förster & Krause eine Anlage projektiert, die diesen Anforderung gerecht wird.

Die van Eupen Logistik GmbH bietet ihren Kunden umfassende logistische Dienstleistungen entlang der gesamten Supply Chain – und wieder zurück, denn auch die Retourenlogistik und die Reparatur gehören dazu. An zehn Standorten werden mit 800 Mitarbeitern diverse logistische Abwicklungen umgesetzt. Geschäftsführer Dr. Martin Rosenbaum: „Im Essener Stammhaus konzentrieren wir uns beim Retourenmanagement auf die Vereinnahmung und Bewertung der Rücksendungen. In der tschechischen Niederlassung Ústí nad Labem wird ausschließlich repariert.“

Automation optimiert nicht alle Prozesse

Als externer Dienstleister erledigt van Eupen im Auftrag einer großen Handelskette die Retourenlogistik. In Essen richtet sich der Fokus auf Consumer Artikel aus der Unterhaltungselektronik, wie auf PCs und Laptops. Die Retouren werden entweder durch van Eupen bei den Absendern abgeholt oder auf dem Postweg im Retourencenter angeliefert. Für den Prozess des Wareneingangs und der Artikelerfassung hat Förster & Krause die Fördertechnik geplant und installiert.

16 Erfassungsplätze für Retouren

Zunächst werden die eingehenden Retourenpakete in einem Behälter abgelegt, auf eine Förderstrecke aufgegeben und staudrucklos einem der insgesamt 16 Erfassungsplätze zugeführt. Dort öffnet ein Mitarbeiter das Paket, erfasst den Inhalt EDV-technisch und prüft nach einem „Entscheidungsbaum“, der gemeinsam mit dem Kunden festgelegt wurde, wie mit der Retoure umzugehen ist: Handelt es sich um einen Garantiefall? Reicht eine Neuverpackung aus? Ist eine Reparatur erforderlich und möglich? Wenn ja, wie aufwändig ist sie? Kann sie intern oder extern erledigt werden? Dr. Rosenbaum: „Die Mitarbeiter in diesem Bereich sind hoch qualifiziert – sie entscheiden über den weiteren Prozess.“

Je nach Komplexität der Reparatur wird der Behälter mit der Retoure verschiedenen Arbeitsbereichen zugeordnet. Dies geschieht ganz einfach über eine Codierleiste am Behälter – eine sinnvolle Methodik, denn die Codierung muss nur auf dem Weg bis zum Zielarbeitsplatz beachtet werden. Auch das Ausschleusen von Behältern, deren Inhalt z.B. als Gewährleistungsfall zum Hersteller gesandt wird, ist möglich.

Typisch: Logistik ohne ERP

Kennzeichnend für die Retourenlogistik ist es, dass die Fördertechnik als „Stand alone“-Anlage ohne Anbindung an übergeordnete ERP-Systeme organisiert ist. Dr. Martin Rosenbaum: „So gewährleisten wir die nötige Flexibilität und arbeiten mit effizienten Prozessen ohne großen informationstechnischen Überbau.“

Entscheidend sind Geschwindigkeit und Prozessqualität

Der gesamte Prozess ist auf kurze Durchlaufzeiten ausgelegt: „Wir bearbeiten die eingehenden Retouren innerhalb eines Tages.“ Mindestens ebenso wichtig wie die Geschwindigkeit ist die Prozessqualität: „Für uns als Kontraktlogistiker sind  Qualität und Prozesseffizienz die entscheidenden Faktoren. Wir erfassen und dokumentieren hier kontinuierlich Kennzahlen und befinden uns auf einem sehr hohen Niveau. Die Anlage von Förster & Krause hilft uns dabei sehr.“

 

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