November 2012

Siepmann erweitert die Lagerfläche und beschleunigt den Materialfluss

Zweite Kommissionierebene für modernen Agrarversand: Unter www.siepmann.net können Landwirte (fast) alles bestellen, was sie für ihre tägliche Arbeit brauchen. Der Internet-Shop des vor mehr als 50 Jahren gegründeten Unternehmens floriert ebenso wie das stationäre Handelsgeschäft. Jetzt wurde die Kommissionierung erweitert. Förster & Krause projektierte und lieferte die Fördertechnik.

Der in Herdecke ansässige Groß- und Landhandel wurde 1958 von Friedrich Siekmann gegründet. Zu den ersten Produkten gehörten Geflügeltränken, Legenester und Spezialdrähte. 1963 erschien der erste Katalog. Heute bietet das Unternehmen, das in zweiter und dritter Generation geführt wird, unter dem Motto „Alles für Agrar, Tier und Technik“ ein breites Angebot für die gesamte Landwirtschaft.

Seit 1996 ist das Produktangebot von Siekmann auch im Internet verfügbar, und das gab der Geschäftsentwicklung zusätzliche Dynamik. Im Internet-Shop wird rege gekauft, so dass rund 150.000 Pakete jährlich kommissioniert, verpackt und versandt werden. Und bei dieser Zahl ist die Speditionsware noch gar nicht eingerechnet.

Bei Platzmangel: Lagern und Kommissionieren in der zweiten Ebene

Im Internet zählen Schnelligkeit und Verfügbarkeit, und das bedeutet auch, dass die Prozesse in Lager und Versand entsprechend gestaltet sein müssen. Siepmann investiert daher kontinuierlich in moderne Lager- und Fördertechnik, wobei die Expansionsmöglichkeiten durch die Hanglage des Firmensitzes etwas eingeschränkt sind.

Aber auch diese Einschränkung kann man mit moderner Fördertechnik beherrschen – indem man eine Bühne baut, auf der z.B. Kleinteile gelagert und kommissioniert werden. Genau das war der Vorschlag, den Förster & Krause den Inhaberinnen des Unternehmens machte, und so wurde es auch umgesetzt.

Zielführung: Einfach und wirkungsvoll

Rund 650m2  zusätzliche Fläche sind auf der Bühne entstanden sowie sechs Packplätze für Kleinteile. Auf einem Rollenförderer „warten“ die Leerbehälter und werden staudrucklos durch zwei Kommissionierzonen gefördert. Anschließend erfolgt der Transport über einen Senkrechtförderer auf die untere Ebene.

Bei der Zielführung der Behälter nutzt Siepmann ein ebenso einfaches wie effizientes Prinzip. Die Behälter sind mit einer Codierleiste ausgestattet, die der Bediener bei der Aufgabe auf den Staurollenförderer vor dem Lift einstellt. Damit legt er fest, ob die Behälter noch die Kommissionierbereiche 2 und/oder 3 für großvolumige Teile durchlaufen sollen oder ob der Auftrag abgeschlossen ist und die Kleinteile direkt zur Verpackung gefördert werden. Entsprechend der Zielvorgabe werden die Behälter dann den jeweiligen Staurollenförderern übergeben.

Kurze Kommissionierzeiten bei großem Sortiment

Die Codierung ermöglicht somit einen geordneten Materialfluss, ohne dass man aufwändige Kommissionier-Software oder zusätzliche Hardware wie Scanner und I-Punkte benötigt. Das bedeutet: Das Investment ist überschaubar, man bleibt flexibel und die Komplexität der gesamten Kommissionierung ist beherrschbar. Das hat auch positive Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und den Wartungsaufwand.

Förster & Krause projektierte und lieferte die kompletten Förderanlagen für die beiden Kommissionierebenen einschließlich des Senkrechtförderers. Auch die automatisierte Fördetechnik für den Transport von Leerbehältern zur Kleinteile-Kommissionierung auf der zweiten Ebene gehörte zum Lieferumfang.

Schnelligkeit, Verfügbarkeit und Flexibilität sind gefordert

Damit hat Siepmann die technischen Voraussetzungen geschaffen, um aus einem großen Sortiment heraus auch künftig schnell lieferfähig zu sein – und das ohne allzu großen technischen Aufwand und bei hoher Flexibilität. Im Internet-Handel zählen Schnelligkeit und Verfügbarkeit, das ist im Agrarversandhandel nicht anders als bei Medien und Bekleidung. Dass die Siepmann GmbH auch in dieser Hinsicht in ihrem Markt die Nase vorn hat, zeigt das große und stetig steigende Volumen, das in Herdecke umgeschlagen wird.

 

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