Der Strom kommt durch die Luft

Die Vorteile der induktiven Stromübertragung

Diese Aufgabe hat ein Planer von fördertechnischen Anlagen immer wieder einmal zu lösen: Eine Förderstrecke kreuzt einen Fahr- oder Gehweg, auf den der Anwender aus guten Gründen nicht verzichten kann oder möchte. Als Lösung dieser Aufgabenstellung bietet sich eine Technologie an, die durchaus innovativ ist, sich inzwischen aber in mehreren Anlagen bewährt, die Förster & Krause geplant und gebaut hat.

DIE VORTEILE AUF EINEN BLICK

  • Keine Wartung oder Abnutzung der Komponenten
  • Keine Beeinträchtigung durch Feuchtigkeit, Verschmutzung oder Temperatur
  • Keine Verunreinigung durch Abrieb
  • Keine Geräuschimmission
  • Höhere Fahrgeschwindigkeit durch Berührungsfreiheit
  • Lange Verfahrstrecken realisierbar
  • Ebene "Böden" ohne Hindernisse für Querverkehr (z.B. Kreuzen des Fahrwegs von Gabelstaplern)
  • Energieversorgung ohne Batterie oder Schleif-/ Schleppleitung
  • Leichte Integrierbarkeit in bestehende Systeme
  • Einfache Erweiterbarkeit (z.B. Verlängerung der Fahrstrecke)

Das Fördergut wird einem Verfahrwagen übergeben, der die freibleibende Strecke überbrückt. Ampeln weisen das Personal darauf hin, dass der Verfahrwagen den Weg kreuzt. Der Wagen selbst tastet mit Laserscannern die Umgebung ab und stoppt sofort, wenn er ein Hindernis detektiert.

Die konventionellen Lösungen: Batterie oder Schleifleitung

Üblicherweise sind Verfahrwagen entweder mit „Onboard“-Batterien ausgestattet, oder sie werden über Schleifleitungen mit Energie versorgt. Beide Systeme haben ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Die Schleifleitungen sind oberhalb des Bodens montiert und wirken störend beim Überfahren mit Flurförderzeugen. Die batteriebetriebenen Fahrzeuge sind schwer, müssen regelmäßig an die Ladestation und sind deshalb nicht ohne Unterbrechungen einsatzbereit. Für einen Dreischichtbetrieb eignen sie sich also nicht.

Förster & Krause nutzt hier eine Technologie, die diese beiden Nachteile vermeidet. Zum Einsatz kommt das Prinzip der kontaktlosen Energieübertragung. Im Boden wird eine isolierte Leitung – ein Mittelfrequenzkabel – fest verlegt. Am Boden des Verfahrwagens befindet sich eine Empfangseinheit, die in der Lage ist, die Energie aus der Versorgungsleitung elektromagnetisch – das heißt: kontaktlos und über einen Luftspalt – aufzunehmen.

Wartungs- und verschleißfrei

Diese Art der berührungslosen (induktiven) Energieübertragung hat u.a. den Vorteil, dass sie wartungs- und verschleißfrei ist. Zudem verursacht sie keine Verschmutzung und ist unempfindlich gegen Fremdverschmutzung. Und es gibt keine Schienen o.Ä., sondern der Boden bleibt vollständig glatt.

Das System ist nach BGV B11 geprüft und gesundheitlich vollkommen unbedenklich. Es kann sowohl in Zonen eingesetzt werden, die keine zusätzliche Verschmutzung erlauben, als auch in Nass- und Feuchtbereichen.

In der Praxis bewährt

Förster & Krause hat dieses praxisgerechte Energieversorgungssystem nicht nur bei Rudolf Dankwardt  in Jessenitz, sondern schon in verschiedenen Anwendungen, z.B. auch bei Jokey Plastik in Wipperfürth, realisiert. Die Länge der Verfahrwege war dabei ebenso unterschiedlich wie die Umgebungsbedingungen. Und in jedem einzelnen Fall haben die Anwender sehr gute Erfahrungen mit der kontaktlosen Energieübertragung gemacht.

 

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